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Jahresprogramm Cartoonmuseum 2017

bis  19. Februar 2017 

Cover des Jahresrückblicks von Heiko Sakurai

„Böse Verspannungen“ - Cartoons des Jahres von Heiko Sakurai

Heiko Sakurai zählt zu den etablierten deutschen Karikaturisten in der Tagespresse.

Seine Zeichnungen erschienen u.a. im Focus und Spiegel sowie in Die Welt und WAZ.

Seit über zehn Jahren kennt man ihn als Karikaturist der Berliner Zeitung.

Sakurai ist Enthüllungsjournalist. Sein Geschäft ist die Demaskierung, das Resultat die nackte Wahrheit. Das Studium der Germanistik/Geschichte/Politik hilft ihm bei der hintergründigen Analyse.

 

Der Berliner Schaltzeit Verlag bringt den 5. Jahresband mit den besten Karikaturen des, in Köln lebenden, Zeichners heraus und dies ist die Ausstellung dazu.

 


4. März -14 Uhr Vernissage zu Frank Leuchte


 

5. März – 30. April 2017

 

Frank Leuchte - Titelmotiv der Ausstellung

„Nun noch einmal ohne Faust“

Frank Leuchte – Karikaturen, Plakate, Illustrationen, Fernsehgrafik

 

Zum 25. Todestag erinnert die Ausstellung an einen „Ausnahme-Karikaturisten“ der DDR- und Wendezeit und sein Werk. Der Satiriker Frank Leuchte wurden von vielen seiner Zeichnerkollegen bewundert, als Mensch und vielseitiger Künstler geschätzt. Er erlebte reichlich Widerspruch an sich selbst und in seinem begrenzten Heimatland. Satire war die Lebenskunst, mit der er sich befreite.

Mit paradoxen Ansätzen im Kopf, wurde das was ihn umgab, entlarvt mit geistvollen Pointen: kleinbürgerlicher Pathos, wichtigtuerischer Fortschritt, Weltläufigkeit in Grenzen - die Enge wurde zum ironischen Ereignis. Seine prägnanten Figuren waren eine satirische Instanz. Als bekennender Journalist etablierte er seine Wort-Bildbeiträge über viele Jahre im „Magazin“ und „Eulenspiegel“, Im Fernsehen und in Verlagen.

Im Nachhinein erscheint die Hinterlassenschaft Leuchteschen Humors in ihrer kritischen Identität und sozialen Genauigkeit wie eine absurde Chronik der DDR.

 

Cartoon von Frank Leuchte

 


 

Mai - Oktober 2017

Schnorr von Carolsfeld - Glaube, Liebe, Hoffnung

Schnorr von Carolsfeld - Glaube, Liebe, Hoffnung

 

Trilogie „Glaube – Liebe – Hoffnung“

Karikaturen zum Reformationsjubiläum

 

Martin Luther sinnierte mit spitzer Zunge und scharfem Verstand über die Zeitgenossen und die gesellschaftlichen Zustände seiner Zeit. Eigenschaften, die einen guten Karikaturisten heutzutage ausmachen. Über 80 Cartoonlobbyisten aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland sind aufgerufen, ihre Beiträge zu Religion, Politik und Gesellschaft von heute (passend) zum Motto einzureichen. Die satirischen Arbeiten greifen dabei auch viele Themen auf, die bereits zu Luthers Zeiten von Relevanz waren und nach wie vor aktuell sind.

Die Ausstellung der Cartoonlobby in ihrem Museum setzt den Schwerpunkt auf die Bedeutung der Religionen, das Miteinander auf der Welt und die gesellschaftlichen Visionen mit dezidierter Ausrichtung auf die Gegenwart.

Das Projekt wird in drei Teilen mit unterschiedlichen Inhalten unter den Titeln „Glaube“, „Liebe“ und „Hoffnung“ vom Mai bis Oktober nacheinander gezeigt.

 


6. Mai – 14 Uhr - Vernissage zu „Glaube“


 

7. Mai – 25. Juni 2017

Cartoon von NEL  

„Glaube“

Karikaturen zum Reformationsjubiläum – Teil I - Trilogie „Glaube – Liebe – Hoffnung“

 

Der erste Teil der Trilogie beschäftigt sich mit der Bedeutung von Religionen in der heutigen Welt.

 

Im Mittelpunkt steht der Einfluss von Religionen in unserem Alltag und in der Auseinandersetzung mit anderen Kulturen. Auch unter dem Gesichtspunkt zunehmender Globalisierung, Zuwanderung und medialer Vernetzung. Intoleranz und Fanatismus wachsen im Schatten des Glaubens. Er wird missbraucht im eigenen Interesse und um Politik zu machen. Wie hat der Glaube und die Auseinandersetzungen um ihn unsere Gesellschaft geprägt und bestimmt unser Handeln? Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens nehmen unser Bemühungen die kuriosesten Formen an. Letztendlich stellt sich die Frage nach dem, das man überhaupt noch glauben kann und will in unserem postfaktischen Zeitalter.

 


1. Juli – 14 Uhr - Vernissage zu „Liebe“


 

2. Juli – 27. August 2017

Cartoon von Erich Rauschenbach

 

„Liebe“

Karikaturen zum Reformationsjubiläum – Teil II - Trilogie „Glaube – Liebe – Hoffnung“

 

Die Schau widmet sich dem Miteinander der Menschen und der Rolle des Einzelnen in der Gesellschaft.

 

„Die Erfahrung lehrt, dass durch Liebe weit mehr ausgerichtet werden könne als durch knechtischen Zwang.“ - so Martin Luther. Liebe kennt viele Formen: zu Gott, zwischen Mann und Frau, Mann und Mann, Frau und Frau, zu den Kindern, zu den Tieren ... nicht zu vergessen die Liebe zu sich selbst und die Nächstenliebe. Aber wie sehen menschliche Beziehungen aus, wie begegnen wir dem anderen, dem Nachbarn und dem Fremden? Allzu oft mangelt es an Achtung und Respekt voreinander, beherrschen Egoismus und Vorurteile unser Tun. Aus der Freiheit jedes Einzelnen folgt auch die Gewissensfreiheit, die bis heute unser Miteinander in Staat, Kirche und Gesellschaft prägt. Aber was macht nun jeder daraus?

 


2. September – 14 Uhr – Vernissage zu „Hoffnung“


 

3. September – 29. Oktober 2017

Cartoon von Reinhard Alff

„Hoffnung“

Karikaturen zum Reformationsjubiläum – Teil III - Trilogie „Glaube – Liebe – Hoffnung“

 

Die Ausstellungsserie endet mit den Visionen und notwendigen Veränderungen im Denken und Verhalten.

 

Es geht um die Rolle von Reformen in der Gegenwart. Was ist aus den gesellschaftlichen Utopien geworden und ist unsere jetzige Lebensweise wirklich alternativlos? Politik und Wirtschaft, Ideologie und Kirche zwischen Anspruch und Wirklichkeit das sind die Themen im letzten Teil der Trilogie. Welche Visionen vermittelt uns die Politik? Welche Wertvorstellungen formt die Gesellschaft? Unsere Meinungsbildung wird zunehmend geprägt durch die Medien und sozialen Netzwerke. Unser Alltag durch neue Technologien. Aspekte bei der Zukunftsgestaltung gilt es zu betrachten, Gefahren und Irrglaube aufzudecken und deren Nutzen für die Menschheit zu hinterfragen. Antworten auf die Frage: Wo besteht heute dringend Reformbedarf?

 


5. November – 14 Uhr – Vernissage zu Karl-Heinz Schoenfeld


 

6. November 2017 – 25. Februar 2018

Karl-Heinz Schoenfeld

„Alle Jahre wieder ...“ - Karikaturen

Karl-Heinz Schoenfeld – Jahresrückblick der besonderen Art

 

Das Museum zeigt im traditionellen Jahresrückblick Karikaturen von Karl-Heinz Schoenfeld aus dem Jahr 2017, aber auch historische Karikaturen, deren Themen leider bis heute noch die Menschheit bewegen. Zu Problemen für die immer noch keine Lösung gefunden wurde.

Der in Oranienburg geborene, in Berlin ausgebildete Karikaturist lebt nun 88jährig in Potsdam. Von den über 60 Berufsjahren hat er den Großteil in den alten Bundesländern und Italien zugebracht. Die Sammlung des Museums wird zu dieser Ausstellung ein größeres Konvolut originalgrafischer Werke als Schenkung erhalten, die über das Jahr mit dem Zeichner ausgewählt und dann auch in der Ausstellung gezeigt werden.

Ein Angebot das die Sammlung gern annimmt, denn mit der Erweiterung des Spektrums durch Arbeiten von Karl-Heinz Schoenfeld kann noch besser Geschichte illustriert und auch von der „anderen Seite“ mit Sichtweisen aus der damaligen BRD ergänzt werden. Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Interpretation von Ereignissen können dokumentiert werden.

 


 

Die aktuellen Einzeltermine finden Sie auch unter 

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