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Leitbild des Museums

Einführung

 

Die „Sammlung_Museum für Humor und Satire“ ist im Besitz der "Stiftung Museen für Humor und Satire" und wird vom Verein  „Cartoonlobby e.V.“ treuhänderisch verwaltet. Mit den Arbeiten zu deren Gründung wurde im Jahr 2008 begonnen.

 

Die Sammlung bildet die Grundlage für ein geplantes eigenes großes Forum der Komischen Künste in der Hauptstadtregion Berlin. Den Grundstock bilden bislang vorwiegend die Werke ostdeutscher Zeichnerinnen und Zeichner aus dem Umfeld der Satirezeitschrift "EULENSPIEGEL". Eine Erweiterung erfährt die Sammlung zukünftig in Hinblick auf die reiche satirische Tradition in der gesamten Region Berlin-Brandenburg.

 

Die Sammlung fand ihr vorläufiges Domizil im neuen Kreisarchiv in der Stadt Luckau - dem Cartoonmuseum Brandenburg. Damit ist eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit und die Förderung der Aktivitäten des Vereins geschaffen worden.

 

Zum Einen können die Nachlässe und Arbeiten korrekt und sicher verwahrt werden - zum Anderen besteht hier auch die Möglichkeit, die Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zu präsentieren.

 

Karl Schrader - 1968 - Besitz der Sammlung_Musuem für Humor und Satire

 

"Oh, Sie können ja wirklich zeichnen! Ich dachte schon, es wäre nur ein Vorwand!"

 Karl Schrader 1968 - Sammlung_Museum für Humor und Satire

 

 

Leitbild für das Cartoonmuseum Brandenburg

 

Die Pflege und Dokumentation des großen satirischen Erbes und der gezeichneten humoristischen Gesellschaftskritik vergangener Epochen sind grundsätzliche Anliegen der Cartoonlobby und damit geplanter „Museen für Humor und Satire“, deren Bibliotheken und Archive.

 

Die Metropole Berlin und ihr näheres Umfeld haben schon immer eine besondere Anziehungskraft für Zeitgenossen gehabt, die sich frei und kreativ entfalten wollen und denen an einer kritischen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft gelegen ist. Das begann zum Ende des 18. Jahrhunderts mit den ironischen Zeitbetrachtungen von J.C.W. Rosenberg, gleich darauf mit ersten politischen Karikaturen von Johann Gottfried Schadow und setzt sich fort bis heute, wo inzwischen der Großteil der deutschen Karikaturisten und Zeichner in der Region beheimatet ist.

 

Das Cartoonmuseum Brandenburg sieht sich in der Tradition deutscher satirischer Zeitschriften, wie dem „Eulenspiegel“ und dessen Vorgängern, die es in unterschiedlichsten Formen und mit verschiedenen Ansätzen als Medium für die künstlerische Kritik an bestehenden Verhältnissen und Auffassungen gab.

 

Unser Museum soll eine moderne Begegnungsstätte für Künstler und Besucher  sein und dabei unkonventionell unterhalten, anregen und informieren.
 

Heinz Behling - 1974 - Sammlung_Museum für Humor und Satire

 

"Was rauf muss, wissen wir schon. Wir können bloß nicht malen."

Heinz Behling - 1974 - Sammlung_Museum für Humor und Satire


 

 

Das Cartoonmuseum Brandenburg mit der  "Sammlung_Museum für Humor und Satire" ist Mitglied im Museumsverband des Landes Brandenburg e.V.