+++   „Wollta. Hatta. Issa. - Peter Butschkow“  +++     
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Cooler Tipp für die heiße Tage – Cartoons in Luckau

Kühl, trocken und dennoch heiter!

So könnte das Wochenende für kulturinteressierte Freunde von Humor und Satire werden.

Ein Besuch des einzigen Museums für Komische Künste in der Hauptstadtregion gäbe dafür den besten Anlass.  Also warum nicht einen Ausflug ins Brandenburgische Luckau nahe dem Spreewald wagen und dies mit einem Abstecher ins dortige Cartoonmuseum verbinden. Nur noch wenige Wochenenden kann man dort in die schräge Zeichner-Welt des Berliner Cartoonisten Peter Thulke eintauchen und sich nach Herzenslust amüsieren.

Ein wahres Feuerwerk voller hintergründigem Humor, grotesken Familiendramen und skurrilen Einfällen präsentiert die Schau „Thulkes Welt“, welche noch bis einschließlich 30. Juni im Cartoonmuseum Brandenburg zu sehen ist.
Mit rund 160 Originalzeichnungen zeigt das Museum einen Querschnitt durch das Lebenswerk des Künstlers, der u.a. auch viel für die Satirezeitschrift „Eulenspiegel“ zeichnet.

1951 in Wismar geboren, suchte Peter Thulke 1980 sein Exil in der Anonymität der Großstadt Berlin - anfangs im Osten und später im Kreuzberger Westen, wo er bis heute lebt und arbeitet.
Er zeichnete für die Kinderzeitschrift „BUMMI“ und die „Berliner Zeitung“. Der Durchbruch gelang ihm mit Cartoons im Berliner Stadtmagazin „Zitty“.

Die Arbeit für Satirezeitschriften wie „Eulenspiegel“ und den Schweizer „Nebelspalter“ sowie „Medical Tribune“ und „Psychologie heute“ ließen ihn zu einem bekannten, beliebten und preisgekrönten Klassiker des Cartoons werden.

Der Erfolg der Ausstellung und die begeisterten Besucher bestätigen, dass das Cartoonmuseum mit der Wahl dieses Künstlers zum Saisonstart ein glückliches Händchen hatte. Nach einem Museumsbesuch von ca. einer Stunde, bleibt noch genügend Zeit sich in der Umgebung  und im historischen Luckau umzusehen.

 

 

 

Foto: Cartoon aus der Ausstellung von Peter Thulke