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Klaus Stuttmann mit Jahresrückblick im Cartoonmuseum

29.10.2014

Endlich Weltmeisterin! Politische Karikaturen 2014“

Neue Ausstellung von Klaus Stuttmann im Cartoonmuseum in Luckau

2. November 2014 – 25. Januar 2015

 

Das Cartoonmuseum Brandenburg mit der „Sammlung_Museum für Humor und Satire“ zeigt zum Jahresausklang einen satirischen Rückblick besonderer Art mit Arbeiten des prominenten Karikaturisten Klaus Stuttmann aus Berlin.

 

Klaus Stuttmann zählt zu den meist publizierten Karikaturisten Deutschlands. Seine Karikaturen erscheinen täglich in über 20 deutschen Tages- und Wochenzeitungen, Magazinen und Zeitschriften vor einem Millionenpublikum. In der Region ist der Cartoonlobbyist vor allem durch den „Tagesspiegel“, die „Märkische Allgemeine“, „taz“ und „Lausitzer Rundschau“ bekannt und beliebt.

 

Die besten Karikaturen des jeweiligen Jahres von Klaus Stuttmann erscheinen seit nunmehr fünf Jahren im Berliner Schaltzeit Verlag. Diese Reihe der Cartoon-Jahresbände pointiert anschaulich alle Aufreger des Jahres. Kurze Erinnerungstexte fassen die Geschehnisse der einzelnen Monate zusammen und resümieren den Entstehungskontext.

 

Das Cartoonmuseum präsentiert ab November, vorab und exklusiv, in der neuen Ausstellung eine Auswahl von rund 100 Zeichnungen zum Jahresband. Dieser erscheint mit gleichnamigem Titel Anfang Dezember 2014 in einem Umfang von 228 Seiten und ist dann zum Preis von 19,90 € auch im Museumsshop erhältlich.

 

Klaus Stuttmann konnte im Sommer diesen Jahres seinen 65. Geburtstag feiern. Deshalb gibt es in der Schau auch einen kleinen Rückblick auf das umfangreiche Schaffen und zum Leben des Zeichners. Gezeigt werden erste Zeichnungen, Skizzen, Entwürfe, Radierungen, Plakate, Illustrationen, Bücher, Dokumente und beispielhafte Karikaturen vorangegangener Jahre im Original.

 

Die Eröffnung der neuen Sonderausstellung findet in Anwesenheit des Künstlers, vieler Zeichnerkollegen und Freunde am 1. November von 14-17 Uhr statt. Die Laudatio hält Prof. Dr. Hans-Joachim Neyer, Direktor des Wilhelm-Busch-Museums in Hannover von 1994-2012.

 

Die Vernissage ist öffentlich und interessierte Gäste damit herzlich willkommen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei - Spenden gern gesehen. Öffnungszeiten der Ausstellung, die in die Nachsaison fällt, sind Dienstag, Donnerstag und Sonntag von 13-17 Uhr. Ausstellungsdauer ist bis zum 25 Januar 2015 und das Cartoonmuseum befindet sich in der Nonnengasse 3, im Erdgeschoss des Kreisarchivs und gegenüber der Kulturkirche und dem Niederlausitz-Museum in 15926 Luckau.

 


 

Klaus Stuttmann, 1949 in Frankfurt geboren, ist bei Stuttgart aufgewachsen und machte 1968 dort sein Abitur. In Tübingen studierte er vier Semester Kunstgeschichte, ehe er 1970 nach Berlin zog, wo er mit Freunden eine eigene Kommune gründete. 1976 schloss er das Studium der Kunstgeschichte und Geschichte mit dem Magister ab und konzentrierte sich dann auf die praktische Arbeit als Karikaturist, Layouter, Illustrator und Plakatmacher.

 

Seine Karikaturen erscheinen Anfangs u.a in der Tageszeitung der Sosialistischen Einheitspartei Westberlin (SEW) „Die Wahrheit“ und Publikationen u.a. im Elefanten-Press-Verlag Berlin. Mit der Wende 1989 und dem Aus für die Zeitschrift „Die Wahrheit“ erscheinen dann erstmals Karikaturen in der Berliner „taz“. Später kommen viele andere Zeitungen und Zeitschriften hinzu. Seit 1990 arbeitet er nahezu ausschließlich als tagespolitischer Karikaturist. Ab  etwa 2000 zeichnet Stuttmann anstatt mit der berühmt-berüchtigten »spitzen Feder« auf Papier nur noch mit einem digitalen Stift auf einem elektronischen Zeichentablett.

 

Heute gehört Stuttmann, Kürzel KS, zu den profiliertesten Karikaturisten des Landes. Für seine unter anderem in taz, Freitag, Tagesspiegel und Leipziger Volkszeitung erscheinenden politischen Tageskarikaturen erhielt er etliche Auszeichnungen, etwa den "Deutschen Preis für politische Karikatur" und bei den „Rückblenden“, dem Preis des Bundesverbandes der Deutschen Zeitungsverleger.

 

Stuttmann zeichnet sowohl in Farbe als auch in Schwarz-Weiß. Er selbst schätzt die Anzahl seiner Zeichnungen auf zehn- bis fünfzehntausend.Er lebt und arbeitet mit kurzer Unterbrechung seit 44 Jahren in Berlin-Kreuzberg.

 

Webseite: www.cartoonmuseum-brandenburg.de

 


 


 

 

Foto: Plakat- und Buchcovermotiv von Klaus Stuttmann